18. November: Richtfest für die Kita "Raumschiff"

Bürgermeister André Stahl, Danny Friedrich von der Firma HBG aus Seelow und Architekt Oliver Knobel und bei den drei symbolischen Hammerschlägen.

Danny Friedrich von der Firma HBG Baugesellschaft mbH sprach den Richtspruch und segnete das Gebäude mit Sekt.

Kinder der nahegelegenen Kita Regenbogen trällerten fröhlich ein Igellied.

Um den weiteren Bedarf an Fachpersonal zu decken, hat die Stadt Bernau eine großangelegte Werbekampagne gestartet. Auch an der neuentstehenden Kita „Raumschiff“ hängt eine entsprechende Bauzaunplane. Fotos: Pressestelle/Cornelia Schach (cs)

Seit Freitag, dem 18. November, schwebt majestätisch eine Richtkrone über dem Kita-Neubau an der Alberichstraße/Ecke Plutostraße. Anlässlich des Richtfests hatten sich Bürgermeister André Stahl und Architekt Oliver Knobel auf der Baustelle eingefunden, um gemeinsam mit den Bauleuten der Firma HBG Holzbauzentrum und Abbundwerk Seelow das Richtfest zu begehen. Mit dabei waren auch Kinder der nahegelegenen Kita „Regenbogen“, die dem Ort schon Kinderlachen einhauchten und zur Freude der Anwesenden ein fröhliches Igellied trällerten.

„Bernau ist eine wachsende Stadt und erlebt viel Zuzug von jungen Familien mit Kindern. Deshalb investieren wir weiter zielstrebig in die Infrastruktur. Ausreichend Bildungs- und Betreuungsangebote für die Jüngsten bereitzustellen, hat für uns in der Stadtverwaltung oberste Priorität“, erklärte André Stahl. Das Stadtoberhaupt erwähnte auch, dass für den Venusbogen eine weitere neue Kita in Planung ist.

„Der Bedarf an Kitaplätzen und auch an Erzieherinnen und Erziehern ist nach wie vor groß. Um das Angebot an Kita-Plätzen weiter ausbauen zu können, suchen wir kontinuierlich nach zusätzlichen, engagierten Erzieherinnen und Erziehern“, sagte André Stahl.

„Die Baustelle riecht gesund – nach dem ältesten Baumaterial, dem Holz. Hier wurden 140 Kubikmeter einheimisches Holz in 5.600 Bauteilen verbaut. Wir haben die neue Kita als eingeschossigen Riegel in Holztafelbauweise als ‚Raumstation‘ entlang der Pluto- und Alberichstraße ‚landen‘ lassen“, sagte Architekt Oliver Knobel vom Büro Mielke Knobel Architekten während des Richtfests. „Bei unserer Entwurfsidee haben wir uns durch das angrenzende Wohnquartier inspirieren lassen, das auch als Planetenviertel bezeichnet wird und mit Straßennamen wie Pluto, Mars und Sonne aufwartet. Über Material und Form des Neubaus wird dieses Leitbild in der Innen- und Außengestaltung immer wieder aufgegriffen, um der Kita eine eigene Identität zu geben“, berichtete der Architekt.

Die neue Kita verfügt über acht Gruppenräume, die alle einen direkten Zugang zum umliegenden Garten haben. Die Gruppenräume erhalten eine Lüftungsanlage und Fenster zum Öffnen. Im Sommer erfolgt eine zusätzliche Kühlung durch den Kaltwassersatz der Lüftungsanlage. Die Aufenthaltsräume erhalten eine Fußbodenheizung und einen elektrisch betriebenen, außenliegenden Sonnenschutz.

Das neue Gebäude bietet auf 1.100 Quadratmetern Platz für 120 Kids. Alle Räume sind barrierefrei.

Als erster Neubau wird sie entsprechend des Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung vom 25. März 2021 eine Vollküche erhalten, um die Kinder mit Frühstück, Mittagessen und Vesper zu versorgen. Alle Mahlzeiten werden dann in der Einrichtung selbst gekocht und zubereitet.

Für die neue Kita erhält Bernau Bundesmittel in Höhe von 1,2 Mio. Euro aus dem Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung“ 2020-2021 des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Insgesamt investiert die Stadt knapp 6 Mio. Euro in den Neubau. Er soll voraussichtlich Ostern 2023 fertiggestellt werden.

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