Bernauer Rathausbienen werden auf's Überwinter vorbereitet

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Imker Mirko Harder bei der Kontrolle des Bienenvolks auf dem Dach des Neuen Rathauses.

Damit die Rathausbienen gut durch den Winter kommen, füttert Imker Mikro Harder sie mit 20 Kilogramm Sirup, den die Bienen in ihren Waben einlagern. Fotos: Pressestelle/Linda Standhardt (LSt)

Die Bienen auf dem Dach des Neuen Rathauses waren in den letzten Monaten sehr fleißig und haben über 60 Kilogramm Honig gesammelt. Nach getaner Arbeit der Honigsammlerinnen bereitet sie Imker Mirko Harder jetzt langsam auf den Winter vor. Dabei liegt sein Augenmerk nach der Honigernte und dem Einfüttern vor allem auf der Varroramilbe.

Zunächst stattet der Imker den Bienenstock mit neuen Mittelwänden aus. Die Bienen beginnen daran ein neues Brutnest zu bauen. Aus diesem wird sich bis zum nächsten Frühjahr das neue Bienenvolk entwickeln. Um während dieser Phase eine Ausbreitung der parasitischen Vorroramilbe im Bienenstock zu vermeiden, benetzt Mirko Harder im nächsten Schritt die Bienen mit Oxalsäure, die auch in vielen Lebensmitteln, wie z.B. Rhabarber, enthalten ist. Die bereits aufsitzenden Milben werden dadurch bekämpft und können sich nicht mehr in der verdeckelten Brut im Bienenstock vermehren, um das Bienenvolk zu schädigen.

Parallel dazu bereiten sich auch die Bienen auf ihre Überwinterung vor. Dazu muss das Bienenvolk von 50.000 auf etwa 20.000 Bienen schrumpfen. Somit beginnt in den nächsten Wochen die „Drohnenschlacht“. Die Bienen drängen die Drohnen aus dem Bienenstock und füttern sie nicht mehr. So nimmt die Anzahl der Bienen bis zum Winteranfang stetig ab. Diese Bienenvolkgröße ist ausreichend, um die Brutnesttemperatur auch an frostigen Wintertagen konstant zwischen 25 und 30 Grad zu halten.

Zu guter Letzt füttert Mirko Harder das Bienenvolk mit 20 Kilogramm Futtersirup auf. Dieser Vorrat ist bis zum kommenden Frühjahr ausreichend.

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