Bernauer Startup geht in erste Finanzierungsrunde

Das Bernauer Startup, „ichhaberecht.de“, entwickelt Software für Anwaltskanzleien. Das Legal-Tech Unternehmen bereitet seine erste Finanzierungsrunde vor. Bundesweit gibt es ca. 165.000 Anwält:innen, die noch heute überwiegend mit veralteter Software und Arbeitsprozessen arbeiten.

Mit Klick auf Play wird Ihnen der Beitrag vorgelesen.

Damit sich das bald ändert, entwickelt „ichhaberecht.de“ eine Online-Anwendung, die die Kommunikation und Arbeit von Anwält:innen mit ihren Mandant:innen vereinfacht.

In dem 8-köpfigen Team arbeiten derzeit 4 junge Softwareentwickler unter der Leitung von Lukas Pagel. Lukas hat bereits an großen Projekten für Konzerne wie dem Wirtschaftsprüfer Deloitte, Vattenfall oder Carl Zeiss gearbeitet.

Mit an Bord sind die Juristin Clara Pagel, Schwester von Lukas Pagel, und der Bernauer Anwalt Carsten Schmidt. Unterstützt wird das Team durch den bei der Wirtschaftsförderung Brandenburg akkreditieren Startup-Coach Dr. Arndt Schwaiger.
Gegenwärtig entwickelt „ichhaberecht.de“ einen Prototyp, der im Frühjahr in die Testphase gehen soll. Dieser Prototyp deckt erste Funktionalitäten ab und wird dann schrittweise erweitert. Um die Geschwindigkeit der Entwicklung zu erhöhen, plant das Unternehmen eine erste Finanzierungsrunde im 2. Quartal 2022. Wie bei Startups üblich, erfolgt die Finanzierung über Unternehmensbeteiligungen durch Investor:innen. 

Diese Beteiligungen werden in der Regel dann wieder gewinnbringend verkauft, wenn das Unternehmen erfolgreich am Markt ist. Investor:innen akzeptieren bei dieser Anlageform ein hohes Ausfallrisiko – verbinden damit aber eine hohe Renditeerwartung.  Um das zeitliche Ziel kommender Etappen zu erreichen, beginnt das Gründerteam derzeit mit der Suche nach interessierten Risikokapitalgeber:innen. Für das Jahr 2022 will das Team so in Summe etwa 400 Tausend Euro einsammeln.

Mit dem Geld soll nicht nur die Arbeitskraft der Entwickler selbst finanziert, sondern auch ein erster Markteintritt realisiert werden. Von da an können Anwaltskanzleien mit der Onlineanwendung von „ichhaberecht.de“ endlich wieder innovativ arbeiten und mehr Zeit für das Wesentliche - die Beratung von Mandant:innen haben.

Momentan arbeitet der Großteil der ca. 53.000 Anwaltskanzleien in Deutschland mit Kanzleisoftware, die in den 90er Jahren entwickelt wurde und heutigen Bedürfnissen nicht mehr gerecht wird. In Zeiten von Instagram und Co., kommen junge Anwält:innen von der Uni und treffen in ihrem Berufsstart auf uralte Software mit dicker Staubschicht. Das ist sicher auch ein Grund dafür, dass die Branche sich flächendeckend und seit Jahren über Fachkräftemangel beklagt. „ichhaberecht.de“ will dieses Dilemma endlich beenden und stellt daher eine komplett neue Software her, die nicht nur den Anforderungen an modernes Arbeiten standhält, sondern auch mit innovativen Ansätzen und Ideen aufwendige Arbeitsgänge automatisiert und vereinfacht. 
Dafür setzt das Gründerteam auf neuste Cloud-Technologien mit Microservice-basierter Architektur. Das Produkt soll als „Software as a Service“ (Saas) angeboten und mit seiner REST-API in die Welt des Web 2.0 eingebunden werden.

Das ist mit den vorhanden Softwarelösungen der deutschen Marktführer nicht zu realisieren. Denn wenn Software ein gewisses Alter und Pflegebedürftigkeit überschritten hat, ist eine Instandhaltung oder gar Modernisierung kaum mehr möglich. Da hilft dann nur noch eine Neuentwicklung, auf die viele Kanzleien aber bis heute vergebens warten.
Investor:innen und Anwaltskanzleien mit Interesse an einer Testphase können mit dem Gründerteam auf ichhaberecht.de ab heute in Kontakt treten: 

ichhaberecht.de UG (haftungsbeschränkt)
Lukas Pagel
Eisenblätterstraße 19
13156 Berlin
Telefon: 0176/10036822
E-Mail: info@ichhaberecht.de

Kommentare und Antworten

×

Name ist erforderlich!

Geben Sie einen gültigen Namen ein

Gültige E-Mail ist erforderlich!

Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

Kommentar ist erforderlich!

* Diese Felder sind erforderlich.

Sei der erste der kommentiert