Besuch in der Kita "Sternekieker"

Am 22. August beginnt der Betrieb

Foto: Pressestelle/Nancy Kersten-Köhn (nkk)

Pünktlich zum beginnenden Schul- und Kitajahr leuchten in der neuen Kita „Sternekieker“ die ersten Kinderaugen. Am 22. August 2022 öffnet die komplett neue Einrichtung für die ersten Kitakinder in Bernau im Blumenhag. Vorab hat sich Brandenburgs Staatssekretär für Bildung, Jugend und Sport, Steffen Freiberg, gemeinsam mit Landrat Daniel Kurth von Bürgermeister André Stahl die neue Einrichtung zeigen lassen.

Vor allem der berlinnahe Raum spürt den Zuzug von Familien, so dass der Bedarf an sozialer und Bildungsinfastruktur ungebrochen groß ist. „Deshalb planen wir, die Kita strangweise zu eröffnen. Finale Arbeiten in anderen Bereichen des Hauses oder außen werden dann noch erfolgen“, so André Stahl. Denn der Bedarf an Kitaplätzen will gedeckt werden. Deshalb soll die Kita ihren Betrieb nach den Sommerferien mit den ersten zwei Gruppen beginnen. 168 Kitakinder sollen die Einrichtung bald insgesamt besuchen.

Besonders ins Auge sticht das allgegenwärtige Thema Sterne und Himmel. „Die Kita ist ja auf einem Gelände gebaut, auf dem sich früher die Sternwarte befand. Die Sternwarte haben wir baulich in den Gebäudekomplex integriert, so dass der Verein „Astronomisches Zentrum Bernau“ und Kita sich zukünftig in einem Haus befinden und gegenseitig ergänzen“, erklärt Bürgermeister André Stahl. Die Sterne werden dann zukünftig von der Terrasse der Kita und der Kuppel aus zu beobachten sein.

„Sternekieker“ wird mit der Eröffnung die einzige Kita bundesweit sein, die über eine Sternwarte verfügt. „Mit der neuen Kita investieren wir nicht nur in Betreuungsplätze, sondern auch in ein außergewöhnliches Bildungsangebot“, so Yvonne Dankert.

Neben der Sternwarte mit Kuppel und Teleskop und Funktionsräumen gehört auch ein 75 Quadratmeter großer Vortragsbereich zu den Räumlichkeiten des Vereins, der bereits seit den 1970er Jahren an Ort und Stelle tätig war. „Wir hoffen, dass der Verein und die Kita eine richtig gute Symbiose miteinander eingehen und so die Nachwuchs-Hobbyastronomen für lange Zeit gesichert sind“, so André Stahl.

Auf dem 5.000 Quadratmeter großen Grundstück zwischen der Straße Im Blumenhag, Flieder- und Enzianstraße ist in den vergangenen zwei Jahren ein imposanter Gebäudekomplex entstanden. Wer genau hinschaut, sieht an der Fassade die Sterne funkeln, verrät Christin Wolscht vom Hochbauamt. Und auch im Inneren der Kita zieht sich das Thema durch jeden einzelnen Raum. Die Fußböden erinnern an Partikelansammlungen von Planetenringen, vor den einzelnen Gruppenräumen leuchten unterschiedliche Sternzeichen. „Die inhaltliche und pädagogische Verknüpfung durchzieht auch die gesamte Kitagestaltung“, so Christin Wolscht.

Staatssekretär Steffen Freiberg zeigte sich begeistert von der Kombination und der Entwicklung der Kita zu einem Ort der Begegnung. 5,5 Millionen Euro kostet der Kitaneubau. 1,68 Millionen Euro davon stammen aus Mitteln des Bundesinvestitionsprogramms "Kinderbetreuungsfinanzierung 2020-2021".

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