Offener Brief zum Bahnausfall

Foto: André Stahl via agentur-one

Der Bürgermeister der Stadt Bernau bei Berlin hat sich gestern in einem offenen Brief zum Bahnausfall an die Regierende Bürgermeisterin von Berlin, an den Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg und an den Barnimer Landrat gewandt. Darin fordert er die politischen Gesellschafter und Vertreter im Verkehrsverbund Berlin Brandenburg auf, ihre Aufgaben als Gesellschafter und Vertreter im VBB entsprechend der Bedürfnisse aller Menschen in den Ländern Berlin und Brandenburg wahrzunehmen.  

Bürgermeister André Stahl fordert insbesondere, den RB24 wie von der Deutschen Bahn im Sommer verkündet, ab dem 11.12.2022 ans Netz zu bringen. „Die über die Medien transportierte Nachricht, dass der RB24 ein ganzes Jahr ausfallen soll, ist für Bernau und die gesamte Region im Nordosten Brandenburgs nicht hinnehmbar. Das bedeutet eine Halbierung des Angebotes! Zumal keine Baustelle von Norden kommend nach Berlin-Lichtenberg erkennbar ist, die ausschlaggebend für den Ausfall des RB24 sein könnte“, kritisiert Bernaus Bürgermeister. 

Weiterhin fordert André Stahl eine bessere Kommunikation der Deutschen Bahn, die von einer Kultur des Miteinanders geprägt ist. „Was wir jetzt haben, entspricht keinem respektvollen Miteinander. Wir erhalten keine Informationen von der Deutschen Bahn, wir erfahren durch die Medien, was passiert. Da müssen die politischen Gesellschafter und Vertreter im VBB dringend nachsteuern“, so André Stahl.  

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