Ein Grußwort des Landrats

Liebe Barnimer Bürgerinnen und Bürger,

ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende. Auch wenn ich in Anbetracht des nahenden Weihnachtsfestes gerne fröhlichere Töne anstimmen würde, muss ich dennoch feststellen, dass wir erneut einen Großteil der zurückliegenden Monate den Herausforderungen und Zumutungen infolge der Corona-Pandemie gewidmet haben. Nun, kurz vor dem Fest, stehen wir mitten in der vierten Welle. Erneut müssen wir auf vieles von dem, was für Sie und mich diese besondere Jahreszeit ausmacht, verzichten. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung setze ich weiterhin alles daran, die pandemische Entwicklung einzudämmen und die daraus resultierenden Schäden so gering wie möglich zu halten.

Die allermeisten von Ihnen haben sich während dieser Zeit ebenfalls in wertvoller Weise eingebracht. Sei es ganz aktiv, etwa durch ihr Wirken im Gesundheits- oder Rettungsdienst oder indem Sie wichtige Hilfen im Rahmen eines freiwilligen Engagements geleistet haben. Nicht zuletzt auch dadurch, dass Sie die zahlreichen Einschränkungen, die uns diese Pandemie aufzwingt, mitgetragen bzw. zuweilen auch einfach ertragen haben. Hierfür möchte ich mich herzlich bei Ihnen bedanken.

Eines ist in diesen Zeiten besonders wichtig: verlässliche Informationen zu finden, die Sicherheit für das eigene Handeln geben. In Zeiten des Internets sind Informationen in der Regel leicht zu beschaffen und allseits verfügbar – so zumindest die landläufige Meinung. Doch über die Qualität der dargebotenen Informationen lässt sich oft nicht all zu viel sagen. Vor allem, wenn es darum geht, Informationen über den eigenen Heimatort, über das eigene Dorf, die Gemeinde oder den Landkreis zu finden, stößt man im Internet schnell an Grenzen. Nicht selten sind daher Amtsblätter, lokale Zeitungen oder eben Heimat-Journale wie dieses, welches Sie gerade in den Händen halten, wichtige Quellen, die belastbare und recherchierte Informationen bieten und sich an journalistischen Standards orientieren.

Das alles ist auch deshalb so wichtig, da wir als Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Barnim abseits der Pandemie vor gewaltigen Aufgaben stehen. Einige Erfolge konnten wir trotz aller Umstände in diesem Jahr bereits erzielen. U.a. haben wir mit neuen BARshare-Standorten, z. B. in der Stadt Werneuchen, sowie dem Startschuss für die Einführung von Wasserstoffantrieben in den Fahrzeugflotten der BBG und der BDG wichtige Schritte in Richtung Verkehrswende unternommen. Insbesondere aber haben wir mit dem neuen Kindertagesstätten- und Schulentwicklungsplan ein in der Historie des Barnims einmaliges Investitionsprogramm in die Wege geleitet, das vor allem hier im stark wachsenden Süden des Landkreises den Bau zahlreicher Schulen vorsieht.

Wir werden diese Herausforderungen gemeinsam meistern und als Barnimerinnen und Barnimer zusammenstehen. Ich möchte gerade den von der Pandemie Betroffenen und Beanspruchten meine Hochachtung ausdrücken und wünsche Ihnen allen und Ihren Familien ein besinnliches Weihnachten, Hoffnung für die Zukunft und für das neue Jahr alles Gute.

Ihr

Daniel Kurth

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