Politische Weihnachtsgrüße - Simona Koß (SPD)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, 

zuallererst möchte ich Ihnen für Ihr Vertrauen zur Wahl als ihre direkt gewählte Abgeordne-te in den 20. Deutschen Bundestag danken. Ich möchte Sie, Ihre Interessen und die Regi-on angemessen im Bundestag vertreten. Dafür möchte ich mit Ihnen in einem regelmäßigen Austausch treten. Sie finden bei mir immer ein offenes Ohr für Ihre Sorgen und Nöte, aber auch für Kritik, Lob und gute Ideen. Gerade in unserer innovativen und wachsenden Region gibt es viele gute Ideen, um den Herausforderungen der nächsten Jahre zu begegnen. Lassen Sie uns gemeinsam anpacken!

Ein denkwürdiges Jahr neigt sich dem Ende zu. Und auch in diesem Jahr gilt für jeden von uns: Es war ein Jahr, in dem wir unsere gewohnten Abläufe ändern mussten und unser Alltagsleben erneut auf die Probe gestellt wurde. Das bringt uns neue einerseits gute Erfahrungen, aber auch solche, die uns immer mal wieder an die Grenze des Machbaren geführt haben. Umso mehr lassen Sie uns gemeinsam auf das bevorstehende Weihnachtsfest und die Feiertage blicken. Zu Weihnachten geschieht etwas ganz Wunderbares: Menschen rücken zusammen, halten inne und lassen ihre Streitereien hinter sich. Ich freue mich sehr auf die besinnliche Ruhe im Kreis meiner Familie, auf die heimische Weihnachtsbäckerei und am höchsten schlägt das Omaherz, wenn ich in die glücklichen Augen meines kleinen Enkels blicken kann, wenn er unter dem Weihnachtsbaum seine Geschenke auspacken darf.

Kein anderes Fest, kein anderer Anlass hat so etwas Verbindendes wie das Weihnachtsfest. Scheinbar brauchen wir diesen Punkt, an dem wir alle einmal „herunterkommen“, ganz dringend. Uns tut es allen gut, die Ruhe in der Weihnachtszeit zu nutzen, um – bei aller Unterschiedlichkeit in Haltungen und Meinungen – den Respekt und die Wertschätzung vor anderen wieder zu gewinnen. Wenn es uns gelingt, uns gegenseitig zu zuhören und miteinander zu reden, wäre viel erreicht. Das muss ja nicht gleich heißen, den Meinungen und Haltungen des oder der anderen zu zustimmen. Sie ernst zu nehmen, trüge schon viel zu einem besseren Miteinander bei.

Etwas liegt mir besonders am Herzen: Aus vielen Gesprächen mit Mitbürgerinnen und Mitbürgern weiß ich, dass ein Thema gerade zur Weihnachtszeit viele Menschen belastet: Einsamkeit. Das betrifft ältere wie jüngere Menschen, den verwitweten Senior genauso wie die junge Studentin fernab ihres Elternhauses. Es betrifft den von seinen Kindern getrennt lebenden Familienvater genauso wie die seit wenigen Wochen im Ruhestand befindliche alleinstehende Lehrerin. Noch vor kurzem stand sie „mitten im Leben“, jetzt wartet sie darauf, dass die Feiertage und damit die vielen stillen Stunden bald vorbei sein mögen. Kaum eine Sorge wird so versteckt wie die eigene Einsamkeit. Ein „Mir geht es gut“ geht allemal leichter von den Lippen  als ein „Ich brauche Dich, ich brauche Dein Zuhören, und wenn es nur für kurze Zeit ist“.
Bitte seien Sie aufmerksam, hören und schauen Sie genau hin, wenn Sie den Eindruck haben, jemandem geht es aus genau diesem Grund nicht gut. Ein Telefongespräch am Weihnachtsfeiertag, ein gemeinsamer Spaziergang, eine Geschenkkarte für den sicher bald wieder möglichen Kino- oder Theaterbesuch – kaum eine Malaise ist so leicht zu heilen wie Einsamkeit. Und melden Sie sich selbst bei anderen, wenn sie nicht allein sein wollen. Geben Sie sich diesen einen kleinen Ruck und wenn es zwei- oder dreimal sein muss.

Ich wünsche Ihnen ganz persönlich, Ihren Familien, Freundinnen und Freunden eine sehr besinnliche und fröhliche Weihnachtszeit und vor allem ein gutes Neues Jahr 2022! 

Mit einem herzlichen Gruß, Ihre Simona Koß
Mitglied des Deutschen Bundestages 
Wahlkreis 59)

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